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Glasfaseranschlüsse, die Zukunft der Kommunikation!

Lohnt sich der Umstieg auf einen Glasfaserhausanschluss?

In unseren Ausbaugebieten bekommen wir von den Hauseigentümern sehr häufig die Frage gestellt, ob sich der Umstieg auf einen Glasfaserhausanschluss lohnt. Ganz klar „JA“, sagen unsere Experten.

In diesem Artikel versuchen wir die häufigsten Fragen zu klären und den Glasfaserhausanschluss besser zu beleuchten:

Ist Glasfaser besser als Koaxialkabel und klassische Hausanschlüsse?

Dem DSL-Anschluss per Kupferkabel ist es aufgrund der physikalischen Grenzen nicht möglich, im Vergleich zu einer Glasfaser, einen annährend hohen Datendurchsatz zu schaffen. Aktuell kann dank neuer Technologien ein Kupferanschluss rund 250 Megabit pro Sekunde erreichen. Diese Maximalwerte erreichen die Anschlüsse selten. Der Kabelanschluss (Koax) schafft da schon mehr, laut vereinzelten Anbietern sogar bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Allerdings handelt es sich bei dieser Anschlussvariante um ein „shared medium“, ein geteiltes Medium. Sind sehr viele Nutzer angeschlossen und aktiv, kann keiner das Maximum erreichen.

Ähnlich sieht es bei der Datenübertragung über LTE aus. Sind viele Nutzer in einer Funkzelle aktiv, sinkt die Kapazität für jeden einzelnen. Funkmedien sind zudem anfälliger für Störungen.

Bei einem Glasfaseranschluss sind wir in der Lage eine zuverlässigere Anbindung, mit mehr Geschwindigkeit und geringere Reaktionszeiten zu garantieren. Der Jahresbericht 2018 der Bundesnetzagentur wies bereits rund 1,1 Millionen Glasfaseranschlüsse bis ins Gebäude oder zum Netzabschlusspunkt (FTTB/FTTH) aus.

Wie kommt die Glasfaser ins Haus?

Diese Frage lässt sich nur individuell bei einer unverbindlichen Begehung auf dem Grundstück beantworten. Im optimalen Fall existiert bereits ein nutzbares Leerrohr vom Anschlussschacht an der Straße bis ins Haus. Darin kann die Glasfaser einfach verlegt werden. Wer neu baut oder renoviert, kann bereits vorarbeiten und spart später eventuelle Mehrkosten. Existiert kein Leerrohr gibt es zum Beispiel die Möglichkeit mit einer Erdrakete oder dem Horizontalspülbohrverfahren durch den Boden bis zur Hauswand zu gelangen. Die Glasfaser wird oberirdisch ins Erdgeschoss oder durch die Kellerwand in den Keller verlegt und mit dem Netzabschluss verbunden. In den wenigsten Fällen muss noch ein Graben ausgehoben werden. Die geschlossene Verlegeweise funktioniert in der Regel auf den meisten Grundstücken.

Was kostet mich das?

Um diese Frage beantworten zu können müssen wir den Glasfaserhausanschluss von der eigentlichen Dienstleistung (Tarif) unterscheiden. Beide gehören zwar im Endeffekt untrennbar zueinander müssen jedoch differenziert betrachtet werden. Bei der wittenberg-net GmbH ist die Bestellung eines Glasfaserhausanschlusses ohne Dienstleistung nicht möglich. Bei dem eigentlichen Anschluss handelt es sich um die physikalische Möglichkeit eine Dienstleistung zu nutzen. Die Beantragung und auch spätere Abrechnung erfolgt separat.

Gut, aber was kostet das letztendlich?

Das lässt sich tatsächlich pauschal nicht sagen. Es kommt immer auf eine mögliche Förderung, einen eigenwirtschaftlichen Ausbau oder die Eigeninitiative des Kunden an. Wir empfehlen grundsätzlich während eines Aktionszeitraumes das vergünstigte Angebot zu nutzen. Die monatlichen Preise für den Internetzugang per Glasfaser unterscheiden sich nicht von den DSL-Tarifen. Je schneller der Anschluss, desto höher der Preis. Ein Anschluss mit 100 MBit/s im Down- und 40 Mbit/s im Upload kostet aktuell 44,95€ monatlich.

Wo ist der Haken?

"Wer Glasfaser kriegen kann, sollte sie sich holen"

Boris Wita, Jurist von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Nehmen Sie die Möglichkeit einer unverbindlichen Begehung war. In Aktionszeiträumen gilt grundsätzlich der kürzeste Weg bis zur nächstmöglichen Anschlussmöglichkeit als Kostenlos.

Manchmal passen auch Anschluss- und Kündigungstermine von Glasfaser und bisherigem Anbieter nicht zusammen. Bitte Kündigen Sie nicht selbstständig Ihren alten Anbieter. Mit Übernahme Ihrer Rufnummern legen wir den Schalttermin auf das vertraglich vereinbarte Kündigungsdatum Ihres bisherigen Anschlusses.

So schnelles Internet brauche ich doch nicht, oder doch?

„Es handelt sich hierbei um eine Investition in die Zukunft. Nicht nur das die Datenraten und Bandbreiten deutlich schneller und stabiler laufen, Sie steigern damit auch enorm den Grundstückswert.“, sagt WB-NET Fachbereichsleiter Kay Senst. Für das lesen von Mails oder streamen (der Vorgang einer Datenübertragung bei der Wiedergabe von Video- und Audiodaten über ein Netzwerk) eines einzelnen Videos reichen die vorhandenen 16 oder 50 MBit/s heute noch aus. Allerdings kommen bei immer mehr vernetzten Geräten und Videostreaming in hoher Auflösung die Kupferanschlüsse bald an ihre Grenzen.

„Als kommunales Unternehmen fühlen wir uns besonders verantwortlich für die Region. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, gerade auch den ländlichen Raum nachhaltig mit moderner Infrastruktur aufzuwerten und somit langfristig in seiner Lebensqualität zu erhalten.“

Stadtwerke-Geschäftsführer

Hans-Joachim Herrmann.

 

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